Haltungsinformationen
Nannocampus weberi Duncker, 1915
Typuslokalität zur Beschreibung von Nannocampus weberi ist Male Kuba Bay, Sumba L (Indonesien). Das Artepitheton "weberi" ehrt den deutsch-niederländischen Zoologen und Expeditionsleiter Max Wilhelm Carl Weber. Das Erstexemplar stammte aus den Sammlungen der berühmten niederländischen Siboga-Expedition (1899–1900), die Weber leitete.
Nannocampus weberi, auch bekannt als Riffdach-Seenadel, ist eine zu den Seenadeln (Syngnathidae) gehörende Meeresfischart. Sie kommt in den Riffen der Kleinen Sundainseln in Indonesien vor, insbesondere bei den Inseln Sumba und Bali.
Beschreibung: Dorsaler Rand der Schnauze im Seitenprofil niedrig, leicht konkav; seitliche Rumpfkante verläuft gerade nach hinten (nicht nach oben oder unten abgewinkelt).
Färbung hell- bis dunkelbraun; Kopf mit schmalen braunen Streifen; Rumpf mit einigen bräunlichen Streifen sowie undeutlichen Paaren bräunlicher Flecken unterhalb der seitlichen Rumpfkante. Bei dunklen Exemplaren bisweilen ca. 8 diffuse, helle Querbänder über Rücken und oberen Flankenbereich; bei hellen Fischen diffuse dunkle Querbänder im unteren Flankenbereich und am Bauch.
Anmerkungen. – Diese Art wurde von Dawson (1979c) vorläufig der Synonymie von *N. subosseus* zugeordnet; die Untersuchung kürzlich gesammelten Materials zeigt jedoch, dass sich *N. weberi* von *N. subosseus* unterscheidet. Erreicht wahrscheinlich keine Standardlänge (SL) von 100 mm; Männchen können bereits bei einer SL von 52 mm brüten.
Ihre Nahrung besteht aus kleinen Krebstieren wie Ruderfußkrebsen (Copepoden).Die Fortpflanzung erfolgt durch Ovoviviparie, bei der die Männchen die Eier ausbrüten, bevor sie lebende Junge zur Welt bringen.
Die Gattung Nannocampus ist im Indischen und Pazifischen Ozean beheimatet und beinhaltet folgende beschriebene Arten:
Nannocampus elegans J. L. B. Smith, 1953 (Elegante Seenadel)
Nannocampus lindemanensis (Whitley, 1948) (Bemalte Seenadel)
Nannocampus pictus (Duncker, 1915) (Riff-Seenadel)
Nannocampus subosseus Günther, 1870 (Knochenkopf-Seenadel)
Nannocampus weberi Duncker, 1915 (Riffdach-Seenadel)
Als Black Pipefish auf der Stockliste eines Indonesischen Exporteurs aufgeführt, wurde diese kleine Seenadel importiert. Bei Ankunft hatte das Tier eine Länge von ca. 6cm und wuchs im Aquarium auf ca. 8cm Länge heran.
Gepflegt wurde diese Seenadel in einem 130L Seepferdchenaquarium mit DSB. Frostfutter nahm diese Seenadel nicht bei mir auf, aufgrund des DSB und der schonenden Wasserumwälzung mittels Lufthebern war jedoch immer ausreichend lebendes Zooplankton vorhanden. Diese Seenadel schwimmt nicht, sondern kriecht eher wie eine Schlange über den Bodengrund und bevorzugt geschützte Bereiche, wie Algenpolster oder Überhänge, unter denen sie sich verstecken kann.
Sie ist permanent auf Futtersuche, jede Spalte wird gründlich untersucht.Nur geeignet für ruhigen Beibesatz wie Seepferdchen oder kleinen Grundeln.
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Typuslokalität zur Beschreibung von Nannocampus weberi ist Male Kuba Bay, Sumba L (Indonesien). Das Artepitheton "weberi" ehrt den deutsch-niederländischen Zoologen und Expeditionsleiter Max Wilhelm Carl Weber. Das Erstexemplar stammte aus den Sammlungen der berühmten niederländischen Siboga-Expedition (1899–1900), die Weber leitete.
Nannocampus weberi, auch bekannt als Riffdach-Seenadel, ist eine zu den Seenadeln (Syngnathidae) gehörende Meeresfischart. Sie kommt in den Riffen der Kleinen Sundainseln in Indonesien vor, insbesondere bei den Inseln Sumba und Bali.
Beschreibung: Dorsaler Rand der Schnauze im Seitenprofil niedrig, leicht konkav; seitliche Rumpfkante verläuft gerade nach hinten (nicht nach oben oder unten abgewinkelt).
Färbung hell- bis dunkelbraun; Kopf mit schmalen braunen Streifen; Rumpf mit einigen bräunlichen Streifen sowie undeutlichen Paaren bräunlicher Flecken unterhalb der seitlichen Rumpfkante. Bei dunklen Exemplaren bisweilen ca. 8 diffuse, helle Querbänder über Rücken und oberen Flankenbereich; bei hellen Fischen diffuse dunkle Querbänder im unteren Flankenbereich und am Bauch.
Anmerkungen. – Diese Art wurde von Dawson (1979c) vorläufig der Synonymie von *N. subosseus* zugeordnet; die Untersuchung kürzlich gesammelten Materials zeigt jedoch, dass sich *N. weberi* von *N. subosseus* unterscheidet. Erreicht wahrscheinlich keine Standardlänge (SL) von 100 mm; Männchen können bereits bei einer SL von 52 mm brüten.
Ihre Nahrung besteht aus kleinen Krebstieren wie Ruderfußkrebsen (Copepoden).Die Fortpflanzung erfolgt durch Ovoviviparie, bei der die Männchen die Eier ausbrüten, bevor sie lebende Junge zur Welt bringen.
Die Gattung Nannocampus ist im Indischen und Pazifischen Ozean beheimatet und beinhaltet folgende beschriebene Arten:
Nannocampus elegans J. L. B. Smith, 1953 (Elegante Seenadel)
Nannocampus lindemanensis (Whitley, 1948) (Bemalte Seenadel)
Nannocampus pictus (Duncker, 1915) (Riff-Seenadel)
Nannocampus subosseus Günther, 1870 (Knochenkopf-Seenadel)
Nannocampus weberi Duncker, 1915 (Riffdach-Seenadel)
Als Black Pipefish auf der Stockliste eines Indonesischen Exporteurs aufgeführt, wurde diese kleine Seenadel importiert. Bei Ankunft hatte das Tier eine Länge von ca. 6cm und wuchs im Aquarium auf ca. 8cm Länge heran.
Gepflegt wurde diese Seenadel in einem 130L Seepferdchenaquarium mit DSB. Frostfutter nahm diese Seenadel nicht bei mir auf, aufgrund des DSB und der schonenden Wasserumwälzung mittels Lufthebern war jedoch immer ausreichend lebendes Zooplankton vorhanden. Diese Seenadel schwimmt nicht, sondern kriecht eher wie eine Schlange über den Bodengrund und bevorzugt geschützte Bereiche, wie Algenpolster oder Überhänge, unter denen sie sich verstecken kann.
Sie ist permanent auf Futtersuche, jede Spalte wird gründlich untersucht.Nur geeignet für ruhigen Beibesatz wie Seepferdchen oder kleinen Grundeln.
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.






Torsten Schmidt, Deutschland