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Hydnophora microconos Dornenkoralle, Großpolypige Steinkoralle

Hydnophora microconos wird umgangssprachlich oft als Dornenkoralle, Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Jenvit Seriburi

Hydnophora microconos, Thailand 2026


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Jenvit Seriburi Jenvit Seriburi. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
1622 
AphiaID:
207402 
Wissenschaftlich:
Hydnophora microconos 
Umgangssprachlich:
Dornenkoralle, Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Spine Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Hydnophora (Gattung) > microconos (Art) 
Erstbestimmung:
(Lamarck, ), 1816 
Vorkommen:
Ägypten, Australien, Bahrain, Brunei Darussalam, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Cookinseln, Dschibuti, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Aden, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Guam, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Irak, Iran, Japan, Jemen, Johnston-Atoll, Jordanien, Kambodscha, Katar, Kenia, Kingmanriff, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komodo, Korallenmeer (Ost-Australien), Kuwait, La Réunion, Madagaskar, Madeira, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Naoero (Nauru), Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Palau, Palmyra-Atoll, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Südchinesisches Meer, Taiwan, Tansania, Thailand, Tokelau, Tonga, Tuvalu, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wake-Atoll, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 40 Meter 
Habitate:
Geschützte Riffe, Lagunen, Meerwasser, Riffverbunden 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-07-08 20:12:21 

Nachzuchten

Hydnophora microconos lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Hydnophora microconos haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Hydnophora microconos (Lamarck, 1816)

Merkmale Hydnophora microconos: Die Kolonien sind massiv und abgerundet, mit kleinen, gleichmäßigen Montikeln von 2–3 Millimetern Durchmesser. Die Polypen sind tagsüber nicht ausgefahren.

Farbe: Mattes Cremeweiß, Braun oder Grün.

Ähnliche Arten: Hydnophora exesa.

Lebensraum: Alle Riffbereiche, jedoch vorwiegend in Lagunen und an geschützten Hängen im Pazifik sowie auf wellenexponierten Riffflächen im Roten Meer.

Hydnophora-Arten sind seit vielen Jahren in Aquarien gekannt und außerordentlich gut haltbar.Sie benötigen natürlich wie alle Korallen Licht, vertragen hier sowohl viel als auch weniger viel. Ja man kann sie sogar noch unter Röhrenbeleuchtung halten. Wobei man schon anmerken muss, dass ihr mehr Licht lieber ist.Je mehr Licht man ihnen bietet, desto schneller wachsen diese Korallen.

Alle Hydnophora Korallen sind mehr oder weniger stark nesselnd und sehr durchsetzungsfähig. Es gibt nicht viele Korallen, die sich dagegen wehren können. Deshalb sollte man immer einen gebührenden Abstand zu anderen Korallen einhalten. Berührt die Hydnophora mit ihren Gastralfäden eine andere, ist es um diese geschehen. Verträgt durchaus eine gute und turbulente Strömung. Grundsätzlich auch so hart im nehmen und sehr regenerationsfreudig.

Synonyme:
Hydnophora klunzingeri Rehberg, 1892 · unaccepted > junior subjective synonym
Hydnophora microcona Lamarck, 1816 · unaccepted > misspelling - incorrect subsequent spelling
Hydnophora microconus (Lamarck, 1816) · unaccepted > misspelling - incorrect subsequent spelling
Hydnophorella microconos (Lamarck, 1816) · unaccepted > superseded combination
Madrepora exesa Ellis & Solander, 1786 · unaccepted > junior subjective synonym (homonym)
Maeandrina microconus (Lamarck, 1816) · unaccepted > superseded combination
Monticularia microcona (Lamarck, 1816) · unaccepted > superseded combination
Monticularia microconos Lamarck, 1816 · unaccepted > superseded combination (basionym)
Monticularia microna Lamarck, 1816 · unaccepted > misspelling - incorrect original spelling

Direct children (3)
Variety Hydnophora microconos var. lamellina (Hemprich & Ehrenberg, 1834) accepted as Platygyra lamellina (Hemprich & Ehrenberg, 1834) (unaccepted > superseded combination)
Variety Hydnophora microconos var. leptochila (Ehrenberg, 1834) accepted as Meandrina meandrites (Linnaeus, 1758) (unaccepted > junior subjective synonym)
Variety Hydnophora microconos var. subdentata (Milne Edwards & Haime, 1849) accepted as Platygyra lamellina (Hemprich & Ehrenberg, 1834) (unaccepted > junior subjective synonym)

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