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Halichoeres garnoti Gelbkopf-Lippfisch

Halichoeres garnoti wird umgangssprachlich oft als Gelbkopf-Lippfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Ron Lucas, Bermuda

Foto: Bermuda

Dominantes Männchen im Hochzeitskleid copyright Ron Lucas
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Ron Lucas, Bermuda . Please visit ronlucasphoto.smugmug.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
208 
AphiaID:
275764 
Wissenschaftlich:
Halichoeres garnoti 
Umgangssprachlich:
Gelbkopf-Lippfisch 
Englisch:
Yellowhead Wrasse 
Kategorie:
Lippfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Labridae (Familie) > Halichoeres (Gattung) > garnoti (Art) 
Erstbestimmung:
(Valenciennes, ), 1839 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Brasilien, Britische Inseln, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Costa Rica, Curaçao, Dominica, Dominikanische Republik, Florida, Golf von Mexiko, Grenada, Guadeloupe, Guatemala, Haiti, Honduras, Jamaika, Kolumbien, Kuba, Martinique, Montserrat, Nicaragua, Niederländische Antillen, Panama, Puerto Rico, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Martin / Sint Maarten, Sint Eustatius und Saba, Sri Lanka, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicosinseln, USA, Venezuela, West-Atlantik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
2 - 80 Meter 
Habitate:
Felsvorsprünge, Korallenriffe, Meerwasser, Riffverbunden 
Größe:
bis zu 19,3cm 
Temperatur:
24.2°C - 28°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Karnivor (fleischfressend), Krill (Euphausiidae), Muschelfleisch, Mysis (Schwebegarnelen), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 1000 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-10 10:56:07 

Haltungsinformationen

Halichoeres garnoti (Valenciennes, 1839)

Im Jahre 2005 gab es eine Revision bei den Lippfischen. Der bisher unter Halichoeres garnoti bekannte Fisch heisst nun Iridio garnoti.

Jungtiere sind gelb mit einem silbrig-blauen Streifen an der Seite. Männchen im fortgeschrittenen Stadium (sogenannte „Super-Männchen“) weisen einen schwarzen, vertikalen Streifen hinter der Spitze der Brustflosse auf, der in einen breiten schwarzen Bereich auf der Oberseite übergeht und sich bis zum oberen Ende des Schwanzstiels und der Schwanzflosse fortsetzt. Diese Lippfischart ist in allen Entwicklungsstadien leicht zu bestimmen.

Halichoeres garnoti kommt häufig in flachen und tiefen Riffen sowie an exponierten Felsvorsprüngen vor. Die Nahrung besteht aus verschiedenen Wirbellosen. Während der Laichzeit bildet sie Balzplätze. Es handelt sich um einen protogynen Hermaphroditen. Sie ist ständig in Bewegung, lässt sich aber leicht von Tauchern anlocken. Aufgrund seiner geringen durchschnittlichen Größe ist Halichoeres garnoti für die Fischerei in der Regel uninteressant.

Während der Laichzeit findet eine deutliche Paarbildung statt.

Haltung wie andere Haliocheres-Arten. Da er etwas grösser wird, sollte man sich nicht wegen der oft angebotenen, geringen Größe des Fisches täuschen lassen.

So klein sieht er noch voll schnuckelig aus....Haliocheres-Arten wachsen schnell, denn sie sind den ganzen Tag am Fressen und am Futtersuchen. Wenn einmal eingewöhnt, dann ein guter und ausdauernder Pflegling. Ist aber seltener im Handel zu finden, als andere Halichoeres-Arten. Kann wie alle Halichoeres-Arten Unsinn anstellen!

Synonym:
Julis garnoti Valenciennes, 1839

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Living Reefs Foundation (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. Reefcolors (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  4. Shorefishes of the Greater Caribbean online information system (en). Abgerufen am 07.08.2020.



Bilder

Juvenil (Jugendkleid)

Copyright Dr. Paddy Ryan
1
Copyright Wolfram Sander, Playa Larga,Kuba
1
1

Männlich

Foto: Bermuda
1
© Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland
1
copyright Lubomir Pialek
1
Männlich/male - Foto von Peter Wirtz
1

Weiblich

Copyright Wolfram Sander, Maria La Gorda,Cuba
1

Initialphase

Copyright Kevin Bryant,  Foto: Shorefishes of the Greater Caribbean online information system
1

Terminalphase

Copyright Kevin Bryant,  Foto: Shorefishes of the Greater Caribbean online information system
1

Transition (Übergang in die Terminalphase)


Allgemein


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