Haltungsinformationen
Caesio cuning wurde erstmals 1791 von dem deutschen Zoologen Marcus Elieser Bloch unter dem Namen Sparus cuning wissenschaftlich beschrieben, wobei Indonesien als Typuslokalität angegeben wurde.
Beschreibung Caesio cuning: Hochrückig, Schuppenmitte heller als die Ränder; unteres Drittel weiß, bisweilen rosa überhaucht; keine auffälligen schwarzen Zeichnungen auf der Schwanzflosse.
Färbung: Oberkörper, sofern nicht gelb, gräulich-blau; untere Flankenteile und Bauch weiß oder rosa. Brust-, Bauch- und Afterflossen weiß bis rosa. Große gelbe Schwanzflosse. Rückenflosse hinten gelb und vorne gräulich-blau.
Unterscheidet sich von Caesio teres durch ein durchgehendes supratemporales Schuppenband über die Rückenmittellinie hinweg.
Häufig ist Caesio cuning in schlickigen Gebieten mit geringer Sichtweite in Tiefen von 1 bis 60 m anzutreffen. Er bewohnt Küstengebiete, meist in Fels- und Korallenriffen, bildet Schwärme im Freiwasser und ernährt sich von Zooplankton.
Caesio cuning durchläuft einen Wechsel der Ernährungsweise von einer Ernährung, die im Jugendstadium vorwiegend aus nicht-gelatinösem Zooplankton besteht, hin zu einer Nahrung, die im Erwachsenenstadium hauptsächlich aus gelatinösen Beuteorganismen zusammengesetzt ist. Dieser Übergang erfolgt etwa im Alter von rund einem Jahr und geht mit einer Änderung der Habitatnutzung einher, weg von überwiegend geschützten hin zu stärker exponierten Riffhabitaten.
Caesio cuning ernährt sich von Zooplankton, darunter Salpen, Dolioliden, Flügelschnecken (Pteropoda), Heteropoden und Pfeilwürmern (Chaetognatha).
Es handelt sich um eine ovipare Art, die eine große Anzahl kleiner, pelagischer Eier ablegt.
Wird in Sri Lanka vorwiegend mit der Handleine gefangen; in Westthailand und Malaysia meist in Fischfallen; im Golf von Thailand mit Schleppnetzen; in Indonesien, auf den Philippinen und in Papua-Neuguinea mit verschiedenen Methoden, darunter Treibnetze (zum Hineintreiben der Fische), Fischfallen und Kiemennetze.
Caesio cuning ist gemäß WoRMS Wirt zahlreicher Parasiten.
An sich sind Füsiliere keine geeigneten Aquarienfische. Sie werden zum einen sehr gross, meist um die 35 -40 cm, aber viel wichtiger ist, dass es sehr gute und weite Schwimmer sind. Sie sind pausenlos am schwimmen, weshalb das Becken gross genug sein muss, alles andere ist Tierquälerei. Von daher sollte man auf die Pflege in kleinen Becken - (unter 3000 Liter) den Tieren zu liebe, verzichten. Ab mehreren Tausend Liter kann man sich die Pflege überlegen, aber sein muss es nicht. Trotz alledem kommen immer wieder mal Arten in den Handel.
Füsiliere sind sehr transportempfindlich, aber wenn sie einmal eingewöhnt sind, gut haltbar. Die von uns beobachteten Tiere nahmen nach einer gewissen Zeit auch Artemien an und zeigen sich als gut haltbar. Sind in der Gruppe haltbar, bei wenigen Tieren aber, sind sie kaum in der Gruppe zu sehen.
Synonyme:
Caesio cunning (Bloch, 1791) · unaccepted (misspelling)
Caesio erythrochilurus Fowler, 1904 · unaccepted
Caesio erythrogaster Cuvier, 1830 · unaccepted
Cichla cuning (Bloch, 1791) · unaccepted
Sparus cuning Bloch, 1791 · unaccepted






Piero Malaer, Schweiz

